Was über Jahrzehnte hinweg selbstverständlich war, entdecken heute viele Bauherren wieder für sich: Das Mehrgenerationenhaus. Es verfügt über zwei abgeschlossene Wohneinheiten unter einem Dach, die jeweils über einen eigenen Eingang, eine eigene Küche und ein eigenes Bad verfügen. So ist man nah genug für den Alltag zusammen und doch getrennt genug für ein eigenes Leben.
Für junge Familien löst das gleich mehrere Probleme auf einmal. Die Betreuung der Kinder ist abgedeckt, wenn beide Eltern arbeiten. Die Großeltern bleiben in vertrauter Umgebung, auch wenn sie irgendwann Unterstützung benötigen. Und wenn sich die Lebenssituation ändert, kann die zweite Einheit vermietet werden, statt leer zu stehen.
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Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Wohnhaus, in dem mindestens zwei Generationen einer Familie in getrennten, abgeschlossenen Wohneinheiten leben, beispielsweise Eltern mit Kindern und die Großeltern. Jede Wohneinheit verfügt über einen eigenen Zugang sowie eine eigene Küche und ein eigenes Bad. Gemeinsam genutzt werden in der Regel das Grundstück, der Garten, der Technikraum und die Stellplätze.
Vom Zweifamilienhaus unterscheidet sich das Mehrgenerationenhaus nicht in der Bauweise, sondern in der Nutzung: Beim Mehrgenerationenhaus bewohnen Angehörige beide Einheiten. Vom klassischen Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung unterscheidet es sich durch die Größe der zweiten Einheit: Diese ist im Mehrgenerationenhaus eine vollwertige Wohnung und keine Zusatzwohnung.
Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit den Mehrgenerationenhäusern aus dem gleichnamigen Bundesprogramm. Dabei handelt es sich um öffentliche Begegnungsstätten, in denen Menschen verschiedener Generationen zusammenkommen, nicht um private Wohnhäuser.
Ein Mehrgenerationenhaus zahlt sich für jede Generation anders aus. Für die Kinder bedeutet es, dass immer jemand zu Hause ist, der vorliest, beim Rechnen hilft oder mit ihnen spielt, während Mama und Papa noch arbeiten.
Für dich als Elternteil bedeutet es vor allem Verlässlichkeit. Du weißt, wer deine Kinder betreut, und musst keine Betreuungslücke überbrücken, wenn die Kita schließt oder ein Termin dazwischenkommt. Gleichzeitig bleibt dein Wohnbereich dein Rückzugsort, denn die Wohneinheiten sind baulich getrennt.
Für die Großeltern verschiebt sich ebenfalls etwas Entscheidendes: Sie bleiben Teil des Alltags, statt nur besucht zu werden. Sie wohnen selbstständig in den eigenen vier Wänden mit eigenem Eingang und haben trotzdem jemanden in Rufweite, wenn es darauf ankommt. Genau das ist für viele Familien der Grund, ein Mehrgenerationenhaus statt zweier getrennter Häuser zu bauen.
Ein Generationshaus sieht bei jeder Familie anders aus. Entscheidend sind die gewünschte Nähe und der Eigenständigkeitsbedarf jeder Generation. Danach richtet sich der Grundriss. Bei OKAL findest du für jede dieser Varianten ein passendes Modell.
Die Häuser der Reihe „ZweiRaum” sind als klassisches Zweifamilienhaus angelegt: Zwei vollwertige Wohneinheiten unter einem Dach, die räumlich voneinander getrennt sind. Die Stadtvilla bietet auf mehreren Etagen Platz für eine große Familie und lässt sich so planen, dass eine Generation ein eigenes Geschoss bewohnt. Wenn die zweite Einheit kleiner ausfallen darf, ist ein Haus mit Einliegerwohnung die passende Lösung – oft genau richtig für Großeltern, die es überschaubar mögen.
Der Grundriss entscheidet darüber, ob ein Mehrgenerationenhaus im Alltag funktioniert. Zwei Aufteilungen haben sich durchgesetzt: die Trennung nach Etagen und die Trennung nach Gebäudeseiten.
Bei der Etagentrennung bewohnt jede Generation ein eigenes Geschoss. Das spart Grundfläche und damit Grundstückskosten – braucht aber einen zweiten Treppenaufgang oder einen separaten Eingang im Obergeschoss. Bei der Trennung nach Seiten liegen beide Wohnungen ebenerdig nebeneinander, jede mit eigenem Zugang und eigenem Gartenanteil. Diese Variante ist barrierefreier, benötigt dafür mehr Grundstücksbreite.
Die Mehrgenerationenhäuser von OKAL decken beide Wege ab, mit Wohnflächen von 108 bis 326 Quadratmetern in der ZweiRaum-Reihe. Jeder Grundriss lässt sich anpassen – Raumzuschnitte, Zugänge und die Größe der beiden Einheiten planen wir gemeinsam nach dem, was zu eurer Familie passt.
Ein Mehrgenerationenhaus ist eine Entscheidung, die mehrere Generationen gleichzeitig betrifft – entsprechend viele Fragen stehen am Anfang. Wie viel Trennung braucht es zwischen den Wohneinheiten? Welcher Grundriss funktioniert im Alltag? Und was unterscheidet das Ganze eigentlich von einem normalen Zweifamilienhaus?
Hier findest du die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Wenn deine Frage nicht dabei ist, hilft dir dein OKAL Berater persönlich weiter.
Ein Mehrgenerationenhaus ist ein Wohnhaus, in dem mindestens zwei Generationen einer Familie in getrennten, abgeschlossenen Wohneinheiten leben. Jede Einheit hat einen eigenen Zugang sowie eigene Küche und eigenes Bad. Gemeinsam genutzt werden in der Regel Grundstück, Garten, Technikraum und Stellplätze.
Nicht gemeint ist damit das Mehrgenerationenhaus aus dem gleichnamigen Bundesprogramm – das sind öffentliche Begegnungsstätten, keine privaten Wohnhäuser.
Es gibt zwei bewährte Aufteilungen. Bei der Trennung nach Etagen bewohnt jede Generation ein eigenes Geschoss. Das spart Grundfläche und damit Grundstückskosten, braucht aber einen separaten Zugang zur oberen Wohnung. Bei der Trennung nach Gebäudeseiten liegen beide Wohnungen nebeneinander, jede mit eigenem Eingang und eigenem Gartenanteil – barrierefreier, dafür mit mehr Bedarf an Grundstücksbreite.
Welche Variante passt, hängt vor allem davon ab, wer in der oberen Einheit wohnen soll. Wenn die Großeltern dort einziehen, spricht viel für die ebenerdige Lösung. Die Mehrgenerationenhäuser von OKAL decken beide Wege ab, mit Wohnflächen von 108 bis 326 Quadratmetern.
Baulich in nichts – der Unterschied liegt in der Nutzung. Ein Zweifamilienhaus hat zwei abgeschlossene Wohneinheiten, unabhängig davon, wer darin wohnt. Beim Mehrgenerationenhaus bewohnen Angehörige beide Einheiten, meist Eltern mit Kindern und die Großeltern.
Das hat praktische Folgen für die Planung: Weil die Bewohner zusammengehören, werden Verbindungstüren, gemeinsame Hauswirtschaftsräume oder ein geteilter Hauseingang häufiger eingeplant als bei einem vermieteten Zweifamilienhaus. Vom Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung unterscheidet sich das Mehrgenerationenhaus durch die Größe der zweiten Einheit – diese ist hier eine vollwertige Wohnung, keine Zusatzwohnung.
Eine feste Zahl gibt es nicht – entscheidend sind drei Dinge: Die Wohnfläche, die du brauchst, die Aufteilung des Hauses und die Vorgaben deiner Gemeinde.
Bei der Trennung nach Etagen fällt der Grundstücksbedarf deutlich geringer aus, weil die Wohnfläche in die Höhe geht statt in die Breite. Bei zwei nebeneinanderliegenden Wohnungen brauchst du spürbar mehr Fläche, dazu Platz für zwei Zufahrten und mehr Stellplätze – viele Gemeinden fordern pro Wohneinheit einen eigenen. Was auf deinem Grundstück tatsächlich möglich ist, regelt der Bebauungsplan: Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl und Abstandsflächen setzen den Rahmen. Dein OKAL Berater prüft das gemeinsam mit dir, bevor geplant wird.
Das hängt vom Modell und vom Energiestandard ab, nicht von der Nutzung als Mehrgenerationenhaus. Mehrere unserer Modelle erfüllen die Anforderungen des KfW-Programms Klimafreundlicher Neubau – sie sind in der Hausübersicht mit dem Hinweis KFN Förderung gekennzeichnet.
Ein Punkt, der beim Mehrgenerationenhaus oft übersehen wird: Bei zwei abgeschlossenen Wohneinheiten werden Förderbeträge in vielen Programmen je Wohneinheit berechnet, nicht je Gebäude. Welche Programme in deinem Fall in Frage kommen, klärst du am besten früh – wir unterstützen dich dabei.
Der Preis hängt vor allem von drei Faktoren ab: Der Wohnfläche, der Ausbaustufe und dem Grundstück. Bei der Ausbaustufe entscheidest du, wie viel du selbst übernimmst – vom Ausbauhaus bis zum einzugsfertigen Haus. Dazu kommen die Kosten für Grundstück, Erschließung, Baunebenkosten und Außenanlagen, die unabhängig vom Haus anfallen.
Gegenüber zwei getrennten Häusern fällt beim Mehrgenerationenhaus einiges nur einmal an: Ein Grundstück, eine Erschließung, eine Heizungsanlage, ein Dach. Das ist für viele Familien das wirtschaftliche Hauptargument. Eine belastbare Zahl bekommst du im Gespräch mit deinem OKAL Berater, weil Grundstück und Ausstattung den Rahmen bestimmen.
Lass uns sprechen, wir helfen gerne!